Nach was riecht ein nasser Hund – und warum überhaupt?

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Ist das nicht komisch? Trockene Hunde riechen fast neutral, aber nach einer ordentlichen Wasserschlacht verströmt selbst der sauberste Vierbeiner einen eigenartigen Geruch – eben nach „nassem Hund“.

Warum ändert ein Hund bei Nässe seinen Geruch?

Hunde produzieren zusammen mit ihrem Hauttalg viele körpereigene Duftstoffe und Hormone. Außerdem kommen noch jede Menge Mikroorganismen, Bakterien, Pilze und Hefen hinzu, die ihrerseits organische Stoffwechselprodukte bilden.

Klingt ein bisschen eklig? Keine Sorge, das ist völlig normal und gehört zu einem gesunden, glänzenden Fell. Beim Menschen sieht es auf der Haut und der Kopfbehaarung übrigens auch nicht besser aus.

Im Normalfall – also bei trockenem Hund – nehmen Menschen diese Duftstoffe kaum wahr. Da viele davon wasserlöslich sind, ändert sich das bei Feuchtigkeit. Das durch die Körperwärme wieder verdunstende Wasser nimmt diese Partikel mit und verströmt so den typischen Gestank Geruch.

Wie riecht eigentlich ein nasser Hund?

Das ist von Vierbeiner zu Vierbeiner individuell verschieden. Es handelt sich sozusagen um ein Erkennungszeichen, an dem sich Hunde untereinander identifizieren können.

Für die meisten Menschen mit weniger gut ausgebildeten Geruchsorganen duftet ein nasser Hund oft schlicht nach einer Mischung aus Hefeteig und Popcorn.


Autor: Tobias Eichner | Datum der Veröffentlichung: Dezember 2023
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